Ethnischer Schmuck aus aller Welt

Ausstellung ethnischen Schmucks aus der Sammlung von Maria Magdalena Kwiatkiewicz

Der Körper bildet den unmittelbaren Kontext von Schmuck. Und selbst bei magischem, talismanischem oder religiösem ethnischem Schmuck spielt es eine entscheidende Rolle, wer ihn trägt und zu welchem ​​Zweck. In dieser einzigartigen Ausstellung, die uns in die entlegensten Winkel der Welt entführt, präsentieren wir ein unglaublich farbenfrohes und exotisches Bild ethnischen Schmucks aus der Sammlung von Maria Magdalena Kwiatkiewicz.

Der Hauptgrund für ihre Reisen sind die Menschen – ihr Alltag, ihre Arbeit, ihre Kultur und die untrennbar damit verbundene Religion. Maria Magdalena Kwiatkiewicz, Reisende, Sammlerin und schließlich Geschäftsfrau, lädt Sie ein zu einer Reise, deren Richtung von Schmuck und den Menschen bestimmt wird, die ihm eine besondere, oft magische Bedeutung verleihen.

Indien, Nepal, Papua, Kambodscha, Äthiopien, China, Tibet – dies sind nur einige der Länder, aus denen die Sammlungen ethnischen Schmucks stammen. Auf Einladung der Organisatoren der Herbstausgabe der Amberif-Messe besuchen sie Danzig. Die Ausstellung wird durch Fotografien von Maria Magdalena Kwiatkiewicz ergänzt, die während der Reise entstanden sind. Alle ausgestellten Objekte, fast 90 an der Zahl, stellen einen bedeutsamen Code für den jeweiligen Stamm dar, eine nonverbale Botschaft, die über seine Herkunft, Religion und Stellung in der Gemeinschaft Auskunft gibt.

Diese Bedeutung wird durch afrikanische Halsketten, die gemeinhin als Wüstenpässe bezeichnet werden, verdeutlicht. Tuareg-Kreuze bestehen aus Schnur und Metall und verbinden den Träger mit den Bewohnern der Sahara, indem sie seine Identität und Herkunft offenbaren. Die einzigartige Form und die Gravuren des Anhängers geben Aufschluss über die Herkunft des Reisenden. Jede Oase hat eine unverwechselbare Kreuzform, die Merkmale der umliegenden Landschaft, wie die Hügel und sogar die Anzahl der Brunnen, widerspiegelt. Dadurch ist der Träger den Bewohnern der Sahara nicht unbekannt und erhält mit größerer Wahrscheinlichkeit Zuflucht.

Eine andere, aber ebenso bedeutsame Bedeutung hat eine große silberne Brosche mit sorgfältig geprägten buddhistischen Symbolen, die charakteristisch für die tibetische Kultur sind. Sie wird als Kleidungsstück getragen und dient dazu, Kleidung zu befestigen – insbesondere die breiten, farbenfrohen Gürtel, die einheimische Frauen um die Taille tragen. Wie kam Maria Magdalena Kwiatkiewicz in den Besitz dieses Schmuckstücks? Auf ihrer Reise durch das tibetische Hochland begegnete sie einer Yakhüterin, die genau solch eine kunstvolle Spange trug. Diese gab sie – den wertvollsten Besitz der Familie – keinen Augenblick mehr her. Der Tradition zufolge sollte sie die Brosche ihrer Tochter erst am Hochzeitstag schenken. Die Reisende kaufte sie der Besitzerin ab, und mit dem Erlös konnte sie neue Spangen für all ihre Nachkommen anfertigen lassen.

Die Ausstellungseröffnung findet am ersten Messetag, Donnerstag, den 29. August 2024, um 16:00 Uhr in der Kunstzone – HALLE B – der Amberif-Messe statt.

Während der Ausstellung bietet die YES Gallery täglich zweimal um 12:00 und 16:00 Uhr sowie am Samstag, den 31. August 2024, um 11:00 und 14:00 Uhr kuratorische Führungen an. Am 29. August 2024 besteht zudem die Möglichkeit, persönlich mit der Autorin Maria Magdalena Kwiatkiewicz ins Gespräch zu kommen.

Der Eintritt zur Ausstellung ist für alle AMBERIF-Gäste frei.

Über die Autorin: Maria Magdalena Kwiatkiewicz

Ihre beiden großen Leidenschaften – Reisen und Fotografieren – wachsen von Jahr zu Jahr. Mit ihrer Kamera bereist sie die entlegensten Winkel der Welt, um Menschen kennenzulernen, denn sie sind ihr am wichtigsten – sowohl privat als auch beruflich. Sie ist fasziniert von den scheinbar einfachen Menschen, deren Einzigartigkeit sie in ihren Fotografien und durch ihre Emotionen festhält. Landschaften und exotische Orte sind zwar bezaubernd, aber nur Kulisse für das, was wirklich zählt: die Beziehungen, die sie knüpft, die Bräuche, die sie kennenlernt, und die alltäglichen Herausforderungen von Familien, denen sie am Rande der Welt begegnet. Es sind die Menschen in ihrem unmittelbaren Umfeld, die sie in den Mittelpunkt ihrer Fotoserien stellt. Sie hat bereits Dutzende solcher Serien geschaffen und teilt diese seit über einem Jahrzehnt mit großer Freude mit Kultur- und Kunstinstitutionen, wobei sie bevorzugt Ausstellungen im urbanen Raum – auf der Straße – organisiert. Ihr liegt der möglichst breite Zugang zu Wissen und dem Guten am Herzen, das sie von jeder Reise mitzubringen versucht.

Maria Magdalena Kwiatkiewicz, Mitbegründerin von YES Jewelry, ist nicht nur eine außergewöhnlich einfühlsame Reisende, sondern auch eine leidenschaftliche Liebhaberin und Kennerin polnischen Designs, das sie seit 40 Jahren auf dem Markt einführt. Sie besitzt die größte private Sammlung zeitgenössischen und ethnischen Schmucks in Polen mit über 1.600 Stücken, die sie von ihren Reisen mitgebracht hat. Ihren Wunsch, die polnische Goldschmiedekunst zu fördern, verwirklicht sie mit der YES Gallery, die vor 24 Jahren in der Poznańer Altstadt gegründet wurde. „Schmuck war schon immer meine Welt, sowohl beruflich als auch aufgrund meiner großen Leidenschaft für Schönheit und Design. Ich liebe ethnischen Schmuck, den ich aus den entlegensten Winkeln der Welt mitbringe und mit dem ich meine Sammlung bereichere. Er bereitet mir besondere Freude“, sagt Maria Magdalena Kwiatkiewicz. „Noch größere Befriedigung finde ich im Sammeln von zeitgenössischem Schmuck, insbesondere von Unikaten, die oft neue Trends im Design und in der Goldschmiedekunst im Allgemeinen setzen“, fügt sie hinzu.

Das neueste Werk von Maria Magdalena Kwiatkiewicz ist das Buch „Goldschmiedekünstler, Gespräche über polnischen Schmuck“.

Besuchen Sie die Ausstellung während der AMBERIF-Messe!

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